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Foto: Christian Kobel, Affoltern

 

Kirche Affoltern - die Kirche auf dem Berg

 

Ein Ort der Einkehr, der Besinnung, der Stille und der Kraft.

Ein Ort, wo Menschen seit Jahrhunderten in Freude und Leid zusammen kommen und die Nähe Gottes suchen.

 

 

Aus der Geschichte der Kirche Affoltern 

 

1275 wird die Kirche Affoltern zum ersten Mal urkundlich erwähnt: sie zahlte 17 Baselpfung an einen Kreuzzug nach Jerusalem.

Wohl im Jahr 1408 erhielt die Kirche ihre jetzige Gestalt mit dem markanten Käsbissenturm. Die Glocke, die damals in den Turm gehängt wurde, steht heute auf dem Rasen vor der Kirche.

Der Turm und ein Teil des Chores sind auf Fels gebaut. Der Granitfindling wurde vom Rhonegletscher aus dem Montblanc-Massiv nach Affoltern getragen.

1484 bekam Affoltern einen eigenen Pfarrer. Bis dahin wurde die Kilchhöri, die dem Deutschritter Orden in Sumiswald gehörte, von dort aus geistlich betreut.

Nach der Reformation von 1528 wurde die Kirche 1567 gesamthaft umgebaut. Ins Chor wurde an Stelle des katholischen Altars der schöne Taufstein gesetzt, der heute noch da steht.

Die letzte grosse Renovation geschah 1938. Vier neue Glocken wurden aufgezogen und die Kirche in den heutigen Zustand gebracht.

 

Kirche Affoltern am 13.12.2008